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Endoprothetik (Künstlicher Gelenkersatz)

Zur Behandlung anhaltender Beschwerden und Schmerzen bei einer Arthrose (Gelenkverschleiß) kann ein künstlicher Gelenkersatz, eine Endoprothese, erforderlich werden. Wir informieren Sie auf den folgenden Seiten über notwendige Untersuchungen und Versorgungsmöglichkeiten. 
Arthrose - Gelenkverschleiß
Gelenkschmerzen sind ein häufig geklagtes Problem. Die Ursachen sind vielfältig und müssen, um eine erfolgreiche Behandlung durchführen zu können, genau ermittelt werden. Wenn sehr schwere Schäden am Gelenkknorpel vorliegen ist der Einsatz eines künstlichen Gelenkes (Endoprothese) mitunter die einzige Möglichkeit Ihre Beschwerden zu lindern, die Mobilität und Funktionalität wieder herzustellen und damit Ihre Lebensqualität zu verbessern. Die Entscheidung zur Operation setzt eine eingehende Befragung, Untersuchung und bildgebende Diagnostik voraus, an die sich eine eingehende individuelle Beratung anschließt.
Klinische Beschwerden
Der Gelenkverschleiß macht sich in erster Linie durch Schmerzen bei Belastung (Stadium I) und Bewegung (Stadium II), die später auch in Ruhe (Stadium III) anhalten können, bemerkbar. Zudem können Sie Überwärmungen und Schwellungen des Gelenkes wahrnehmen. Häufig besteht ein „Anlaufschmerz“. Die Schmerzen und ihre Intensität können sehr wechselhaft sein. Bei schweren Verlaufsformen kommt es zu Bewegungseinschränkungen in dem betroffenen Gelenk. So kann es beispielsweise am Kniegelenk zu einem Streckdefizit kommen, was zu Veränderungen des Gangbildes führt. Es können sich auch zunehmende Achsfehlstellungen, am Knie im Sinne eines  X- oder eines O-Beins ausbilden.
Ärztliche Befragung (Anamnese) und Untersuchung
Ärztliche Befragung und Untersuchung sind Grundlage für das weitere diagnostische Vorgehen. Meist besteht ein Druckschmerz im Bereich des betroffenen Gelenkes. Manche Bewegungen sind besonders schmerzhaft. Die Beweglichkeit in dem Gelenk ist häufig eingeschränkt; so kann z.B. das Knie mitunter nicht mehr ganz grade gemacht werden. Die Diagnose „Arthrose“ wird klinisch und mit Hilfe einer Röntgenuntersuchung gestellt. Ob und welche weiteren Untersuchungen durchgeführt werden richtet sich nach den individuellen Beschwerden.
Röntgen
Auf Röntgenaufnahmen lassen sich Verschleißerscheinungen meist schon sehr gut erkennen. Während bei einem gesunden Gelenk zwischen den Knochen, die das Gelenk bilden, ein Gelenkspalt wie auf dem linken Bild zur Darstellung kommt. Ist der Knorpel abgenutzt verschmälert sich der Gelenkspalt deutlich erkennbar. Zudem zeigen sich, wie auf dem rechten Bild Knochenanbauten (Osteophyten) und eine Betonung des Knochens, der die Gelenkfläche trägt.
Röntgenaufnahme eines gesunden Knies (normaler Gelenkspalt)
Röntgenbild eines Knies mit Gelenkverschleiß (Arthrose)
Beratung und Sprechstunde
Bei Gelenkschmerzen muss deren Ursachen zunächst ermittelt werden. Die Entscheidung für eine bestimmte Behandlung hängt von vielen Faktoren sowie der Intensität Ihrer Beschwerden und Ihren Ansprüchen ab. Nicht immer ist sofort ein künstliches Gelenk erforderlich. Wir tragen dem durch eine individuelle Untersuchung und Beratung Rechnung. Alle notwendigen Entscheidungen zum genauen Vorgehen werden gemeinsam mit Ihnen getroffen.
Auf den folgenden Seiten informieren wir Sie näher über künstliche Gelenke für
 
  • Hüfte 
  • Knie
  • Schulter
  • Ellenbogen

Sollten Sie eine persönliche Beratung wünschen können Sie gerne einen Sprechstundentermin mit Frau Barth oder Frau Christ telefonisch unter 02202 122-2330 vereinbaren.
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