Unser Leitbild
Orientierung
Das Leitbild der Evangelischen Krankenhausgesellschaft Bergisch Gladbach will allen Mitarbeitern Orientierung geben, das Profil unserer Arbeit in der Öffentlichkeit darstellen und bei der Formulierung der Ziele helfen, die in Zukunft angestrebt werden.Das Leitbild soll verbindliches Selbstverständnis für alle werden, die in den Einrichtungen der Gesellschaft arbeiten. Es soll überprüfbar sein für alle, die in der Evangelischen Krankenhausgesellschaft beschäftigt sind oder mit ihr in Berührung kommen.
Die Ziele, die in den Einrichtungen umgesetzt werden, stellen die Würde des Menschen, ihre Achtung, Erhaltung und Förderung in den Mittelpunkt. Wir sind ein Unternehmen, welches die Medizin, Pflege, Technik und Ökonomie mit praktischer menschlicher Zuwendung in Übereinstimmung bringt. Unser Leitbild lässt sich damit als gemeinsam getragener Versuch verstehen, das Ziel und die Aufgaben unserer Arbeit deutlich zu machen. Unsere christliche Orientierung mit dem zentralen Grundsatz der praktizierten Nächstenliebe kommt in diesem Leitbild zum Ausdruck.
Ethische Grundlagen
Träger und Mitarbeiter der Evangelischen Krankenhausgesellschaft verpflichten sich zum Wohle der Patienten und Bewohner u. a. zur Einhaltung dieses Leitbildes.Wert und Würde menschlichen Lebens sind für uns Maßstab allen Handelns. Der Träger der Evangelischen Krankenhausgesellschaft sieht diese Einzigartigkeit jedes Menschen im christlichen Glauben begründet. Für die Begleitung in ethischen Fragen und die Klärung von Problemsituationen ist eine Ethikkommission eingerichtet worden.
Zentrale Aufgaben und Zweck der Krankenhausgesellschaft
Die Evangelische Krankenhausgesellschaft unterhält ein Krankenhaus in Bergisch Gladbach mit den notwendigen Ausbildungsstätten, Nebenbetrieben und Einrichtungen der Altenhilfe.Die Gesellschaft besteht aus dem Evangelischen Krankenhaus, dem Helmut-Hochstetter-Haus, dem Ev. Seniorenheim Quirlsberg, der Tages- und Kurzzeitpflege am Helmut-Hochstetter-Haus, der Diakoniestation am Evangelischen Krankenhaus, der Krankenpflegeschule und den Einrichtungen für Prävention und Rehabilitation (P.U.R.) und weiteren Einrichtungen.
Wir beteiligen uns an der Gesundheitsfürsorge, sowie der Patienten- und Bewohnerbetreuung durch eine fachliche Unterstützung und Beratung von Selbsthilfegruppen, ferner durch öffentliche Vortragsveranstaltungen zu Gesundheitsfragen.
Der Träger der Evangelischen Krankenhausgesellschaft nimmt durch den Aufbau, die Erhaltung und die Förderung seiner Organisationen den diakonischen Auftrag der Kirche wahr.
Patienten-, Bewohner- und Kundenorientierung
Die ethische Orientierung unserer Einrichtungen leitet sich ab aus dem Bedürfnis nach Hilfe kranker, alter und pflegebedürftiger Menschen in allen Lebenslagen.Patienten- und Bewohnerorientierung gilt für uns als zentraler Ausdruck unserer Dienstleistung, weshalb wir diese zentralen Grundsätze in speziellen Leitlinien für unsere einzelnen Einrichtungen noch einmal deutlich herausgearbeitet haben.
Mitarbeiterorientierung
Träger und Mitarbeiter der Evangelischen Krankenhausgesellschaft fühlen sich im Interesse der Patienten- und Bewohnerversorgung zur Einhaltung verschiedener Grundsätze und Leitlinien verpflichtet. Deshalb:- praktizieren wir einen kooperativen respektvollen Umgangsstil ungeachtet von Vorbildung, Aufgabe und Stellung.
- informieren wir uns und tragen zu einer Atmosphäre der Offenheit und des Vertrauens bei. Die gegenseitige Information findet eine Grenze in der notwendigen Diskretion in Entscheidungsprozessen, der Schweigepflicht und dem Datenschutz.
- wollen wir in Konfliktsituationen verschiedene Standpunkte würdigen, Meinungen verstehen und gemeinsam positive Lösungen finden.
- nutzen wir die Erkenntnisse zeitgemäßer Organisationsentwicklung und versuchen diese in unseren Einrichtungen zu verwirklichen.
- erwarten und fördern wir Eigeninitiative, Einsatzbereitschaft und Mitverantwortung zur kontinuierlichen Weiterentwicklung unserer Einrichtungen.
Die Mitarbeitenden der Evangelischen Krankenhausgesellschaft dürfen die konsequente Einhaltung dieser Grundsätze und Leitlinien erwarten. Sie werden durch folgende Standards konkretisiert und weitergeführt.
Grundsätze zur Führung und zur Zusammenarbeit
Unsere Mitarbeiter sichern die hohe Qualität unserer Dienstleistungen. Mit Hilfe unserer Vorstellung von Führung gestalten wir eine zukunftsorientierte Evangelische Krankenhaus-gesellschaft. Führung ist für uns ein Instrument, mit dem wir die Zusammenarbeit der Mitarbeiter optimal gestalten wollen.An alle Mitarbeiter in unseren Einrichtungen werden folgende Anforderungen an die fachliche Qualifikation gestellt:
- Berufsspezifische Qualifikation je nach Aufgabe,
- grundlegendes Wissen um die Ziele, Methoden und Besonderheiten der anderen Dienste im Krankenhaus sowie Entwicklungstendenzen des Gesundheits- und Sozialwesens insgesamt.
Neben der oben genannten fachlichen Qualifikation gehört zu den Anforderungen auch eine menschlich soziale Einstellung. Diese zeigt sich vor allem durch:
Zur fachlichen und menschlichen Grundeinstellung tritt eine Aufgeschlossenheit hinzu, die sich zunehmend zeigen kann in: ´
Die Führungskräfte sind im Besonderen den beschriebenen Unternehmenszielen verpflichtet. Durch ihre fachliche und persönliche Autorität sorgen sie für eine optimale Zielerreichung.
Eine Führungskraft achtet ihre Mitarbeiter, in dem sie:
Die Qualität der Zusammenarbeit zwischen Führungskräften und Mitarbeitern wird in entscheidender Weise durch Beteiligung und Motivation geprägt. Führungskräfte bestimmen im Rahmen ihrer fachlichen Autorität und ihrer Position in der Krankenhausgesellschaft den Handlungsspielraum ihrer Mitarbeiter. Die Führungsqualität erweist sich insbesondere darin, dass ein selbsterzeugter Handlungsdruck vermieden wird und eine Beteiligung der Mitarbeiter damit möglich ist. Dies ist immer möglich, wenn eine Führungskraft:
Die Motivation ihrer Mitarbeiter stärkt eine Führungskraft, indem sie insbesondere:
- Achtung vor jedem Menschen und seiner Würde,
- Einfühlungsvermögen in die persönlichen Belange von Patienten, Bewohnern und Mitarbeitern,
- Respekt vor Patienten, Bewohnern sowie Mitarbeitern und ihren Entscheidungen,
- Achtung der Mitarbeiter und ihrer spezifischen Verantwortung, Wohlwollen und Hilfsbereitschaft untereinander,
- die Fähigkeit, allgemein menschlich und ethisch zu handeln
Zur fachlichen und menschlichen Grundeinstellung tritt eine Aufgeschlossenheit hinzu, die sich zunehmend zeigen kann in: ´
- Offenheit und Verständnis gegenüber Mitgliedern anderer Religions- und Glaubensgemeinschaften in unseren Einrichtungen,
- Bereitschaft, sich einfühlsam mit Fragen nach dem Sinn des Lebens, des Leidens, der Krankheit und des Todes zu beschäftigen,
- Bereitschaft, die religiösen Bedürfnisse der Menschen zu achten,
- Bereitschaft, sich bestmöglich um die Seelsorge der Patienten und Bewohner zu bemühen, sowie die räumlichen, organisatorischen und gestalterischen Rahmenbedingungen bereitzuhalten und gegebenenfalls die entsprechenden baulichen Voraussetzungen anzuregen,
- dem Wunsch, Wissen und Fähigkeiten weiterzuentwickeln und als Arbeit an seiner Persönlichkeit zu verstehen.
Die Führungskräfte sind im Besonderen den beschriebenen Unternehmenszielen verpflichtet. Durch ihre fachliche und persönliche Autorität sorgen sie für eine optimale Zielerreichung.
Eine Führungskraft achtet ihre Mitarbeiter, in dem sie:
- für ihre Mitarbeiter einsteht,
- auf Gesundheit und Entfaltung der Mitarbeiter achtet,
- jegliche Form von Diskriminierung unterbindet,
- fair und gerecht ist und
- sich Zeit für sie nimmt.
Die Qualität der Zusammenarbeit zwischen Führungskräften und Mitarbeitern wird in entscheidender Weise durch Beteiligung und Motivation geprägt. Führungskräfte bestimmen im Rahmen ihrer fachlichen Autorität und ihrer Position in der Krankenhausgesellschaft den Handlungsspielraum ihrer Mitarbeiter. Die Führungsqualität erweist sich insbesondere darin, dass ein selbsterzeugter Handlungsdruck vermieden wird und eine Beteiligung der Mitarbeiter damit möglich ist. Dies ist immer möglich, wenn eine Führungskraft:
- für und durch ihre Mitarbeiter eine flexible und durchschaubare Organisation schafft,
- die Mitarbeiter kontinuierlich und möglichst umfassend informiert,
- sie ermuntert, Informationen und Anregungen weiterzugeben,
- regelmäßige Besprechungen durchführt, zu denen gezielt auch Mitarbeiter anderer Abteilungen und Funktionen eingeladen werden,
- Fortbildung der Mitarbeiter in fachlicher, menschlicher und sozialer Hinsicht fördert.
Die Motivation ihrer Mitarbeiter stärkt eine Führungskraft, indem sie insbesondere:
- klare Ziele mit ihnen vereinbart und die Umsetzung überprüft,
- die Mitarbeiter an Entscheidungen beteiligt,
- Verantwortung an Mitarbeiter überträgt,
- Anerkennung gibt,
- nötige Kritik sachbezogen, zeitnah und nicht vor Unbeteiligten anbringt,
- den Teamgeist fördert,
- aktiv dafür eintritt, dass höfliche Umgangsformen und eine entsprechende Sprache gepflegt werden.
Wirtschaftlichkeit - Effektivität - Qualitätsmanagement
Der Staat entscheidet politisch mit der Höhe der Gesundheitsausgaben über die Rahmenbedingungen, in denen Krankenhäuser und soziale Einrichtungen ihre Leistungen erbringen können. Finanziert werden die Leistungen überwiegend durch eine Vielzahl unterschiedlicher Kostenträger aller sozialen Bereiche. Die Kostenträger haben einen Anspruch auf eine verantwortungsbewusste und wirtschaftliche Verwendung der zur Verfügung gestellten Mittel.Ein langfristiger wirtschaftlicher Erfolg sowie eine hohe Qualität der Leistungserbringung erhält unsere Wettbewerbs- und Fortschrittsfähigkeit. Zur Verfügung stehende Mittel dienen allen Patienten, Bewohnern und Kunden. Im Rahmen eines aktiven Qualitätsmanagements überprüfen wir ständig unsere organisatorischen Abläufe mit dem Ziel, die Wirtschaftlichkeit zu erhöhen und die Qualität unserer Dienstleistung zu sichern (kontinuierlicher Verbesserungsprozess).
Eine verantwortungsbewusste Versorgung ist für uns mit dem Ziel einer wirtschaftlichen
Verwendung der zur Verfügung gestellten Mittel vereinbar.
Deshalb:
- planen unsere Führungskräfte vor dem Hintergrund unserer Unternehmensziele
die Leistungen, - ist für die Leistungsplanung eine innerbetriebliche Abstimmung und Koordination zwischen allen Arbeitsbereichen erforderlich,
- informieren sich unsere Führungskräfte über die Leistungen und Kosten ihrer Arbeitsbereiche,
- stellen wir ereignisnah ein umfassendes Berichts- und Steuerungsinformationssystem insbesondere einen zeitlichen und betrieblichen Soll-/Ist-Vergleich zur Verfügung,
- überprüfen wir organisatorische Abläufe und die daraus entstehenden Kosten mit dem Ziel, die Leistungen ständig zu verbessern,
- fordern wir alle Mitarbeiter auf, sich aktiv durch ihre Vorschläge an der kontinuierlichen Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und dem beschriebenen Planungs- und Steuerungsprozess zu beteiligen.
Die Evangelische Krankenhausgesellschaft Bergisch Gladbach sichert durch ihre konsequente Aufgabenwahrnehmung die Arbeitsplätze aller Mitarbeiter.
Die Gesellschaft verfolgt durch den Betrieb des Krankenhauses und der Einrichtungen der Altenhilfe ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Zwecke.








