Brustkrebs | 11.10.2007
Jahr für Jahr erkranken in der Bundesrepublik ca. 45.000 Frauen neu an Brustkrebs. Damit ist der Brustkrebs die häufigste Form der Krebserkrankung der Frau. Um die Qualität der Diagnostik, Behandlung und Therapie zu optimieren, wurden in Nordrhein-Westfalen gezielt Brustzentren gebildet. Dahinter verbergen sich hohe Ansprüche an Qualität, Erfahrung und interdisziplinäre Zusammenarbeit. Für den Rheinisch-Bergischen Kreis ist das Brustzentrum am EVK Bergisch Gladbach angesiedelt. Die Interdisziplinarität des Behandlungsteams wird heute deutlich. Zahlreiche Faktoren, die zu einer Gefährdung der Brust führen sind heute bekannt, wenn gleich noch unklar ist, wodurch Brustkrebs eigentlich ausgelöst wird. Selbstuntersuchung und Früherkennung helfen Brustkrebs zu heilen. Ernährung, Hormone, Sport sind für die Frauengesundheit von zentraler Bedeutung.
Die Risikofaktoren für eine Brustkrebserkrankung sind bis heute nicht endgültig geklärt. Es gibt zahlreiche Faktoren, die ein erhöhtes Erkrankungsrisiko begünstigen. Frühe erste Regelblutung, erste Geburt in „höherem Alter“ und späte Wechseljahre sind nur einige, die heute bekannt sind, aber kaum beeinflussbar sind. Besondere Bedeutung kommt daher der Früherkennung zu. Da es bis heute keine sicher erkannten „vermeidbaren Risikofaktoren“ gibt, ist sie von elementarer Bedeutung und wird daher auch von den Krankenversicherungen gefördert. Auch die Möglichkeit der regelmäßigen Eigenuntersuchung ist wichtig und sollte von jeder Frau beherrscht werden.
Der interdisziplinäre Diskussionsabend zum Thema Brustkrebs wird von den Chefärzten der Frauenklinik, Radiologie und Psychotherapie/Psychosomatik, sowie von den Fachärzten für Strahlentherapie, Onkologie und Pathologie gestaltet.
Veranstaltungsort: Bewegungstreff Evangelisches Krankenhaus
Zeit: 19:30 bis 21:00 Uhr
Referent: Prof. Dr. med. Bernhard Liedtke, Dr. med.habil. Gudrun Lasek, Prof. Dr. med. Ulrich Schultz-Venrath, Dr. med. C.A. Hartmann, Dr. med. David Bôrquez, Jürgen Metz
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