Das künstliche Kniegelenk | 10.09.2009
In den letzten Jahren hat sich auf dem Gebiet der Gelenkprothetik, insbesondere für den Bereich der Knieprothetik sehr viel Positives entwickelt. So sind inzwischen individuelle Therapiekonzepte für den einzelnen Patienten möglich, nach denen das ideale Modell einer Gelenkprothese ausgewählt werden kann. Hierbei können sowohl nur einzelne Abschnitte des verschlissenen Gelenkes ersetzt werden als auch alle abgenutzten Oberflächen des Gelenkes ausgetauscht werden.Die Ergebnisse in Bezug auf die Beschwerdefreiheit und Belastungs- und Sportfähigkeit der künstlichen Gelenke haben sich damit deutlich verbessert. Insbesondere stieg die durchschnittliche „Standzeit“ (d.h., Überlebensdauer der Prothese) durch die neuen Implantate an. Auch die Operationstechniken haben sich gewandelt, so dass die Mobilität schnell wieder gewonnen werden kann.
Zusammenfassend haben die Verbesserungen auf dem Gebiet der Knieendoprothetik sowie auch die deutlich steigende Zahl von Patienten mit Gelenksarthrosen dazu geführt, dass etwa 100.000 Knieprothesen pro Jahr in Deutschland implantiert werden.
Heute werden die Besucher umfassend über den Stand der Prothesen- und Operationstechnik, Operationsindikationen und –kontraindikationen informiert. Sie erfahren, welche Verbesserungen Patienten von einer Kniegelenksprothese erwarten dürfen, welche Risiken bestehen und in welcher Form die aktive Mitwirkung des Patienten unumgänglich ist. Desweiteren stellen wir Ihnen unser Behandlungskonzept vor, das folgendes Ziel definiert hat. Qualität vor Quantität.
Veranstaltungsort: Evangelischer Gemeindesaal Quirls, 19.30-21.00 Uhr, Referenten: Prof. Dr. med. Michael Schnabel, H. Dzung Nguyen
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