Harninkontinenz und Senkungsbeschwerden der Frau - eine gute Therapie bietet beste Erfolgschancen | 10.12.2009
Viele Frauen leiden darunter, aber niemand spricht gerne darüber, denn Harninkontinenz (Blasenschwäche) und Senkungsleiden sind Tabuthemen. Und dies, obwohl über 40 % der Frauen über 50 Jahre an Inkontinenz leiden.Ein ebenso häufig vorkommendes Krankheitsbild stellen „Senkungsbeschwerden“ dar. Dies tritt häufig als eigenes Krankheitsbild, aber auch zusammen mit der Inkontinenz auf. Viele Patientinnen "arrangieren" sich unnötigerweise mit ihrer Krankheit teils aus Scham, teils aus Unkenntnis über die mittlerweile vorhandenen konservativen und operativen Behandlungsmöglichkeiten. Insbesondere Frauen im Klimakterium (= Wechseljahre) sind betroffen. Es gibt aber auch immer wieder junge Frauen, die über ungewollten Urinverlust oder Senkungsbeschwerden (Druckgefühl in der Scheide, häufige Harnwegsinfekte, inkomplette Blasen- und/oder Stuhlentleerung, Gefühl, daß etwas vorfällt) klagen.
Häufig kommt es auch nach Geburten zu Inkontinenz- und Senkungsproblemen, so dass die Betroffenen dringend sachliche Informationen, gute Beratungen und kompetente Behandlungen benötigen.
Der heutige Medizindialog informiert über Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Harninkontinenz und Senkungsbeschwerden und weist erfolgreiche konservative wie operative Therapieansätze auf. Dr. med. Sylvia Fichtner, die Oberärztin der Frauenklinik, gibt einen aktuellen Überblick und freut sich auf die rege Diskussion mit den Besucherinnen.
Veranstaltungsort: Evangelischer Gemeindesaal Quirls, 19.30 - ca. 21.00 Uhr, Referent: Dr. med. Silvia Fichtner
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