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"Das schwache Herz: Diagnostik und Therapie der Herzinsuffizienz heute" - Herzmonat 2009 | 12.11.2009

Ist das Herz nicht mehr in der Lage, Organe und Gewebe ausreichend mit Blut und Sauerstoff zu versorgen, spricht man von Herzmuskelschwäche bzw. Herzinsuffizienz. Die Leistung des Herzens reicht nicht mehr aus, um den Bedarf des Körpers zu decken.
Die Herzinsuffizienz ist eine der häufigsten Erkrankungen weltweit. In Deutschland leiden etwa drei Prozent der Bevölkerung an einer Herzmuskelschwäche, bei Menschen im Alter über siebzig sind es bereits ca. zehn Prozent.
Man unterscheidet die Rechtsherzinsuffizienz von der Linksherzinsuffizienz. Hier arbeitet die linke Herzhälfte nicht ausreichend und das Blut staut sich in der Lunge (Stauungslunge). Bei rechtsseitiger Herzschwäche staut sich das Blut in den Geweben und es kommt zu Wasseransammlungen im Körper. Daneben spricht man von globaler Herzinsuffizienz, wenn die Pumpfunktion beider Herzkammern eingeschränkt ist.
Der Vortragsabend am Donnerstag, 12. November, informiert über moderne Diagnose-, Therapie- und Präventionsmöglichkeiten der Herzinsuffizienz. Prof. Dr. med. Hans-Peter Hermann, Chefarzt der Medizinischen Klinik und Kardiologie des EVK, moderiert die seit vielen Jahren im Rahmen des Herzmonats stattfindende Veranstaltung und informiert gemeinsam mit weiteren Fachleuten zum Thema.
Bereits ab 17.30 Uhr können sich interessierte Besucher im Foyer des Bergischen Löwen ihren Blutdruck und die Cholesterinwerte messen lassen. Daneben hält die Regionalgruppe der Deutschen Herzstiftung umfangreiches Infomaterial bereit und es gibt an weiteren Ständen die Möglichkeit, sich über Gesundheitsthemen schlau zu machen.
Um 19 Uhr wird Horst Geissler, der Regionalbeauftragte der Deutschen Herzstiftung, die Gäste begrüßen, ehe Prof. Dr. Hermann die Moderation übernimmt. Den Auftakt für die Einzelvorträge machen die beiden niedergelassenen Herzspezialisten Stefan Binder und Thomas Kranz von der Gemeinschaftspraxis für Kardiologie und Angiologie, Bensberg. Ihr halbstündiger Beitrag trägt den Titel: „Was bedeutet Herzschwäche? Symptome und Ursachen, Diagnostik beim Hausarzt und Kardiologen, Vorbeugung.“ Anschließend ergreift Moderator Prof. Hermann selbst das Wort und spricht über die medikamentöse und nicht-medikamentöse Behandlung der Herzinsuffizienz – Wirkungen und Nebenwirkungen sowie wichtige Kontrollen. Wie ein gutes Leben mit Herzinsuffizienz aussehen kann, wird im letzten Beitrag des Abends der Ärztliche Leiter der ambulanten kardiologischen Rehabilitation am EVK in Kooperation mit dem Institut für Gesundheitsbildung (InstiG) erklären. Dr. U. Hollenstein spricht über Rehabilitationsziele, Belastbarkeit, Bewegung und Sport sowie die weitere Prognose.
Ab 20.40 Uhr münden die drei Fachbeiträge in eine Podiumsdiskussion, bei der die Zuschauer die Möglichkeit haben, sich mit ihren Fragen an die Experten zu wenden. Für 21 Uhr ist das Ende der Veranstaltung angepeilt.


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