Durchblutungsstörung: Ballonaufdehnung oder Stent noch möglich? - Moderne Therapieoptionen | 12.02.2009
Durchblutungsstörungen können im gesamten Gefäßsystem entstehen und zu entsprechenden Gefährdungen führen. Besonders bekannt ist die Arteriosklerose der Herzkranzgefäße mit der Gefahr des Herzinfarkts und die der Halsschlagader mit der Gefahr des Schlaganfalls. Prinzipiell kann die Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) jedoch überall im Körper auftreten.In der Therapie und Behandlung verfolgt man mehrere Ansätze:
• Die konservative Therapie, die die Risikominimierung zum Ziel hat.
• Die operative Therapie, die insbesondere bei langstreckigen Verschlüssen, z. B. im Oberschenkel, zum Einsatz kommt.
• Die interventionelle Therapie, die angewendet werden kann, wenn es noch nicht zu langstreckigen Verschlüssen gekommen ist.
• Die Kombinationstherapie, die z. B. das Setzen eines Stents, eine gleichzeitig durchgeführte Ballonaufdehnung sowie die gefäßöffnende Operation oder Bypass vorsieht.
Die Kombinationstherapie, das operative Verfahren mit Ballondehnung und dem Setzen von Stents, steht heute im Mittelpunkt. Über die Erfahrungen und Chancen berichtet Dr. med. Klaus Bieber, der Chefarzt der Gefäßchirurgie. Für Fragen und Diskussion ist ausreichend Zeit vorgesehen.
Verantstaltungsort: Evangelischer Gemeindesaal Quirls, 19.30-21.00 Uhr, Referent: Dr. med. Klaus Bieber.
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