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Neues zum Mammakarzinom | 08.10.2009

Jahr für Jahr erkranken in der Bundesrepublik ca. 45.000 Frauen neu an Brustkrebs. Damit ist der Brustkrebs die häufigste Form der Krebserkrankung der Frau. Um die Qualität der Diagnostik, Behandlung und Therapie zu optimieren, wurden in Nordrhein-Westfalen gezielt Brustzentren gebildet. Für den Rheinisch-Bergischen Kreis ist das Brustzentrum am EVK Bergisch Gladbach angesiedelt. Wie wichtig bei der Behandlung des Brustkebs die interdisziplinäre Zusammenarbeit ist mach der heutige Medizindialog deutlich.
Zahlreiche Faktoren, die zu einer Gefährdung der Brust führen sind heute bekannt, wenn gleich noch unklar ist, wodurch Brustkrebs eigentlich ausgelöst wird. Selbstuntersuchung und Früherkennung helfen Brustkrebs zu heilen. Ernährung, Hormone, Sport sind für die Frauengesundheit hierbei von zentraler Bedeutung.
Es gibt zahlreiche Faktoren, die ein erhöhtes Erkrankungsrisiko begünstigen. Frühe erste Regelblutung, erste Geburt in „höherem Alter“ und späte Wechseljahre sind nur einige, die heute bekannt sind, aber kaum beeinflussbar sind. Besondere Bedeutung kommt daher der Früherkennung zu. Da es bis heute keine sicher erkannten „vermeidbaren Risikofaktoren“ gibt, ist sie von elementarer Bedeutung. Auch die Möglichkeit der regelmäßigen Eigenuntersuchung ist wichtig und sollte von jeder Frau beherrscht werden.
Der interdisziplinäre Vortrags- und Diskussionsabend „Neues zum Mammakarzinom“ wird von Prof. Dr. med. Bernhard Liedtke, dem Leiter des Brustzentrum, moderiert und gestaltet. Weitere Chefärzte und Mitglieder des Brustzentrumteams ergänzen seine Ausführungen und freuen sich auf die Diskussion mit den Besuchern.
Veranstaltungsort: Evangelischer Gemeindesaal Quirls, 19.30-21.00 Uhr, Referent: Prof. Dr. med. Bernhard Liedtke.


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