HPV-Impfung und Vorsorge in der Frauenheilkunde | 08.07.2010
Endlich schien sich eine Vision für die Menschen zu erfüllen. Mit dem Impfstoff Gardasil sollte es möglich sein, eine "Impfung gegen Krebs" durchzuführen. Denn Warzenviren, gegen den der Impfstoff wirkt, gelten als Verursacher von Gebärmutterhalstumoren.Sehr schnell nahmen die Krankenversicherungen die Impfung in ihre Vorsorgeprogramme auf, so schnell wie selten zuvor. Bereits im März 2007 gehörte die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs zum Leistungskatalog der Kassen.
Im Herbst 2007 wurde erste Kritik laut: "Die Zulassung des Impfstoffs erfolgte auf sehr schmaler Wissensbasis", beklagt Wolfgang Becker-Brüser in der Zeitschrift „Gute Pillen - Schlechte Pillen“. Die Verunsicherung der Patienten war perfekt.
Seit dem gibt es eine kontroverse Diskussion um das Pro und Contra der Impfung. Der heutige Medizindialog bringt die Besucher auf den aktuellen Wissensstand und hilft, sich eine Meinung zu bilden, um eine eigene Entscheidung zu treffen. Außerdem wird Dr. Benno Nuding, Oberarzt der Frauenklinik, über die Möglichkeiten und den Nutzen einer zeitgemäßen Vorsorge in der Frauenheilkunde informieren.
Das wird ein interessanter Abend für junge Frauen im Alter ab 12/13 Jahre, deren Eltern und Personen, die mit dieser Altersgruppe arbeiten sowie alle Interessierten.
19.30-21.00 Uhr
Bürgerhaus Overath
Hauptstraße 30
51491 Overath
Dr. med. Benno Nuding
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