Patiententag Brustkrebs | 07.10.2010
Jahr für Jahr erkranken in der Bundesrepublik ca. 45.000 Frauen neu an Brustkrebs. Damit ist der Brustkrebs die häufigste Form der Krebserkrankung der Frau. Um die Qualität der Diagnostik, Behandlung und Therapie zu optimieren, wurden in Nordrhein-Westfalen gezielt Brustzentren gebildet. Für den Rheinisch-Bergischen Kreis ist das Brustzentrum am EVK Bergisch Gladbach angesiedelt. Wie wichtig bei der Behandlung des Brustkrebses die interdisziplinäre Zusammenarbeit ist macht der heutige Abend deutlich.Zahlreiche Faktoren, die zu einer Gefährdung der Brust führen sind inzwischen bekannt, wenn gleich noch unklar ist, wodurch Brustkrebs eigentlich ausgelöst wird. Selbstuntersuchung und Früherkennung helfen Brustkrebs zu heilen. Ernährung, Hormone und Sport sind für die Frauengesundheit hierbei von zentraler Bedeutung.
Es gibt zahlreiche Faktoren, die ein erhöhtes Erkrankungsrisiko begünstigen. Frühe erste Regelblutung, erste Geburt in „höherem Alter“ und späte Wechseljahre sind nur einige, die heute bekannt, aber kaum beeinflussbar sind. Besondere Bedeutung kommt daher der Früherkennung zu. Da es bis heute keine sicher erkannten „vermeidbaren Risikofaktoren“ gibt, ist sie von elementarer Bedeutung. Auch die Möglichkeit der regelmäßigen Eigenuntersuchung ist wichtig und sollte von jeder Frau beherrscht werden.
Der interdisziplinäre Vortrags- und Diskussionsabend wird von Prof. Dr. med. Bernhard Liedtke, dem Leiter des Brustzentrums, moderiert und gestaltet. Weitere Chefärzte und Mitglieder des Brustzentrumteams ergänzen seine Ausführungen und freuen sich auf die rege Diskussion mit den Besuchern.
19:30 - 21:00 Uhr
Evangelischer Gemeindesaal Quirls
Hauptstraße 256a
51465 Bergisch Gladbach
Prof. Dr. med. Bernhard Liedtke
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