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Ventrikuläre Tachykardie/Kammertachykardie (VT)

Ventrikuläre Tachykardie/Kammertachykardie (VT):

Hier sind Kammertachykardien bei Zustand nach Herzinfarkt, bei Kardiomyopathien, ohne erkennbare Ursache (sog. idiopathische VT) oder seltene Formen (intra- oder interfaszikuläre Tachykardien) zu unterscheiden. Nicht selten ist bei den beiden erst genannten Ursachen bereits ein ICD-Aggregat implantiert, welcher zu einer schmerzhaften ICD-Entladung geführt hat. 

Technik und Erfolgsraten der Katheterablation hängen sehr vom Mechanismus und der Ursache der VT ab. Allein gemeinsam ist die Anwendung eines 3-dimensionalen Mappingsystems, um den Ursprungsort bzw. den Ort der Kreiserregung genau zu identifizieren. Gute Erfolgschancen >80% liegen bei Vorliegen einer VT nach Herzinfarkt, idiopathischen VT oder faszikulären Tachykardie vor.

Abbildung: Idiopathische Kammertachykardie
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