Organisation
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Metastasen

Knochenmetastasen

Bei einer Tumorerkrankung können Tochtergeschwülste (Metastasen) entstehen. Die Fernabsiedelung kann über den Blutweg (hämatogen) oder über die Lymphbahnen (lymphogen) erfolgen. Die Zellen eines bösartigen Tumors können so fernab des eigentlichen Tumors andere Gewebe wie z.B. den Knochen befallen und zerstören. Knochenmetastasen treten bevorzugt an der Wirbelsäule, aber auch an Röhrenknochen und an den Beckenknochen auf. Die Schwächung des Knochens kann zu Brüchen führen. An der Wirbelsäule kann zudem das Rückenmark komprimiert werden. Dies kann wiederum eine Querschnittlähmung und Funktionsstörungen an Blase und Mastdarm nach sich ziehen kann. Wenn Knochenmetastasen festgestellt werden muss geklärt werden, wie die Metastasen an sich und wie die lokalen Gefahren die von der Metastase ausgehen behandelt werden können. Wir bieten Ihnen umfassende Beratung und Information zum Thema Krebs und Metastasen: 

  • Nachweisverfahren bei Knochenmetastasen
  • Probenentnahme (Biopsie) 
  • Tumorkonferenz/Zusammenarbeit mit anderen Ärzten
  • Interdisziplinäre Therapieplanung
  • Begleitende medikamentöse Behandlung
  • Stabilisierungsoperationen an der Wirbelsäule
  • Stabilisierungsoperationen an den Extremitäten
  • Selbsthilfegruppen

Beratung und Sprechstunden

Da Wartezeiten insbesondere für Tumorpatienten sehr quälend sind, erhalten Sie bei uns unkompliziert und kurzfristig einen Beratungstermin. Diesen können Sie telefonisch mit Frau Haag unter der Rufnummer 02202 122-2330 vereinbaren.

Auf Ihren Wunsch hin kann gerne Ihr Lebenspartner oder eine andere Vertrauensperson an dem Gespräch teilnehmen.

Bitte bringen Sie alle Ihnen zugänglichen Röntgen-, CT- und MRT-Bilder, ärztlichen Befunde, Laborwerte und Krankenhausunterlagen wie z.B. Entlassungsbriefe, Operationsberichte etc. mit.

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