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03.05.2018: Medizindialog in Kürten „Herzinfarkt – Leben in Gefahr!“

Tödliche Gefahr Herzinfarkt: erkennen, behandeln, vermeiden Der Leitende Oberarzt der Klinik für Kardiologie und Innere Medizin Dr. med. Eckhard Hohn wird in diesem Vortrag über die Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten des Herzinfarkts aufklären.

Leitender Oberarzt Dr. med. Eckhard Hohn

Herz-Kreislauferkrankungen und darunter speziell der Herzinfarkt sind nach wie vor die Todesursache Nummer eins in Deutschland. Wie man den Infarkt erkennen, behandeln und vermeiden kann, wird der Referent in leicht verständlicher Weise darlegen. Längst ist der Herzinfarkt keine Manager-Erkrankung mehr, wie man früher glaubte.

Neben den klassischen Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Rauchen und ungünstige Fettwerte spielen auch psychische Faktoren wie Angststörungen und Depressionen, ja selbst das Sozialverhalten eine ursächliche Rolle. So scheint eine feindselige Einstellung gegenüber den Mitmenschen nach neuen Studien das Risiko für den Herzinfarkt deutlich zu erhöhen. Kommt es zu einem Verschluss eines Herzkranzgefäßes, treten anhaltende Brustschmerzen auf.

Diese können sehr intensiv werden, bis hin zu einem Vernichtungsschmerz. Dann hilft nur noch eines: sofort die 112 wählen. Je früher die Behandlung begonnen wird, desto größer sind die Überlebenschancen bei einem Infarkt und desto mehr Herzmuskel können gerettet werden. Die Faustregel heißt: "Zeit ist Muskel". Deshalb verfolgt der Gladbacher Infarkt Bund GIB in Zusammenarbeit mit den anderen Kliniken vor Ort das Ziel, dass Herzinfarkt-Patienten so schnell wie möglich am Evangelischen Krankenhaus Bergisch Gladbach behandelt werden. Die Kardiologische Klinik ist als Spezialklinik überregional ausgewiesen und als kardiologischer Schwerpunkt des Landes NRW etabliert.

Das EVK hält zwei Katheter-Laborplätze zur Behandlung von Herzinfarkt-Patienten bereit. Die beiden Behandlungsplätze sind rund um die Uhr besetzt. Die Behandlung der Infarkt-Patienten erfolgt in zwei Schritten: Zunächst wird mit einem Ballon die verstopfte Ader eröffnet und geweitet, so dass das Blut wieder hindurchfließen kann. Danach stabilisieren die Spezialisten EVK das Herzkranzgefäß mit einem Stent, einer dünnen Gefäßstütze. Durch diese schnelle und zielgerichtete Behandlung von Herzinfarkt-Patienten wird die Überlebensrate der Betroffenen dramatisch verbessert. Denn eines liegt dem Kardiologen Schmitz ganz besonders am Herzen: dass der Herzinfarkt als Todesursache Nummer eins bei den Herz-Kreislauferkrankungen seinen Spitzenplatz verliert.

Im Rahmen der Vortragsreihe „Medizindialog“ des Evangelischen Krankenhauses Bergisch Gladbach findet am Donnerstag, dem 3. Mai 2018 um 19.30 Uhr der Vortrag „Herzinfarkt – Leben in Gefahr!“ im Bürgerhaus in Kürten statt.

Bürgerhaus Kürten
Karlheinz-Stockhausen-Platz 1
51515 Kürten

Der Eintritt ist frei - Anmeldung nicht erforderlich. Weitere Informationen: Tel. 02202 / 122-7300 und hier auf der PUR Webseite

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