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22.02.2018: Medizindialog in Bergisch Gladbach "Enddarmerkrankungen - was kann man tun? "

Nur wenige wissen, wie man sie schreibt - und für viele sind sie ein großes Geheimnis: Die Hämorrhoiden. Gerade weil dieses Thema immer noch tabu ist, ist Information so wichtig. Sehr viele Menschen haben nämlich Hämorrhoidal-Leiden, das bekannteste Enddarmleiden.

Dr. med. Andreas Hecker, Chefarzt der Klinik für Chirurgie des Evangelischen Krankenhauses Bergisch Gladbach

Dr. med. Matthias Brütting, Oberarzt der Chirurgie

Der menschliche Enddarm hat ein dreifaches Verschlusssystem. Es besteht aus dem äußeren und dem inneren Schließmuskel. Oberhalb dieses Ringmuskels sitzen die Hämorrhoiden. Das sind stark durchblutete, aufgeschwemmte Gefäße, die den Darm zusätzlich abdichten.

Für die Entstehung von Hämorrhoiden gibt es vielfältige Ursachen. Je nach Größe und Lage der Hämorrhoiden unterscheidet man vier Erkrankungsgrade. Vorsicht ist immer bei Blut im Stuhl geboten! Blutungen sind zwar meist durch Hämorrhoiden bedingt, können manchmal aber auch Symptome anderer Erkrankungen des Darmtraktes sein, z. B. des Darmkrebses. Der Darmkrebs gehört zu den großen Krebsarten und hat bei rechtzeitiger Erkennung heute gute Therapiemöglichkeiten.

Wie man Enddarmerkrankungen frühzeitig erkennt und welche Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten zeitgemäß sind erläutern Dr. Andreas Hecker, Chefarzt der Chirurgie am EVK Bergisch Gladbach und sein Oberarzt Dr. Matthias Brütting.

Donnerstag, 22. Februar von 19.30 bis 21.00 Uhr im EVK Forum, 5. Stock. Der Eintritt ist frei, Anmeldung nicht erforderlich.

Nähere Information: Tel. 02202/122-7300 und evk-gesund.de

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