Hospizarbeit

Mitarbeitende aus der Hospizarbeit erzählen

Diakonie-Gottesdienst am Sonntag, 16. Juni, in der Gnadenkirche zum Thema „Ars moriendi“.

(Bergisch Gladbach, 4.6.2019) „Ich könnte das nicht“, bekommen Haupt- und Ehrenamtliche in der Hospizarbeit immer wieder zu hören. Sie freuen sich über die Anerkennung, finden aber eigentlich normal, was sie tun: Sich mit dem Sterben als Teil des Lebens beschäftigen. „Ars moriendi“ hieß das in der abendländischen Tradition. Die Kunst, mit unseren Grenzen zu leben, beginnt mit der Frage: Wie gehen wir damit um, dass unsere Zeit und unsere Kräfte begrenzt sind? Und kann der Glaube dabei eine Hilfe sein?

Davon erzählen Mitarbeitende aus der Hospizarbeit im Diakonie-Gottesdienst am Sonntag, 16. Juni, zusammen mit Pastor Dr. Rainer Fischer. Zu den Mitwirkenden zählen die Leiterin des ambulanten Pflegedienstes des EVK (Diakoniestation), Birgit Rohde, die zukünftige Pflegedienstleitung des Stationären Hospizes am EVK, Monika Meihack, die Koordinatorinnen beim "Hospiz - Die Brücke", Sabine Eversberg und Ute Reher, und die ehrenamtliche Hospizbegleiterin Petra Kling.

Die biblische Grundlage des kurzen Predigt-Impulses von Dr. Rainer Fischer wird Psalm 90 Vers 12 sein: „Unsere Tage zu wägen lehre uns recht, weil es Weisheit in unsere Herzen brächt´“.

Der Gottesdienst in der Gnadenkirche, gemeinsam veranstaltet von der Evangelischen Kirchengemeinde und dem Evangelischen Krankenhaus Bergisch Gladbach, beginnt um 10.15 Uhr. Anschließend sind alle zum Kirchenkaffee eingeladen und zu Gesprächen mit den Mitarbeitenden, die auch über das Stationäre Hospiz informieren, das am EVK entsteht.