Donnerstag, 30. Januar,

19:30 Uhr

Evangelisches Krankenhaus

Bergisch Gladbach

Ferrenbergstr. 24

51465 Bergisch Gladbach

Ärztehaus I

EVK Forum, 5. Stock

Freier Eintritt

keine Anmeldung erforderlich

Medizindialog

Hüftschmerzen - ist eine OP notwendig?

Im Rahmen der Vortragsreihe „Medizindialog“ des Evangelischen Krankenhauses Bergisch Gladbach spricht Dr. med. Marc K. Schuler, Chefarzt der Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie, über Ursachen, Diagnoseverfahren und Behandlungsmöglichkeiten von Hüftschmerzen.

Dr. med. Marc K. Schuler

Dr. med. Marc K. Schuler

Dr. med. Marc K. Schuler, Chefarzt der Klinik für Orthopädie-, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie stellt die wichtigsten Operationsverfahren vor. Daneben erfahren die Besucher auch, welche Möglichkeiten es gibt, auf konservativem Weg, also ohne chirurgischen Eingriff, die Beschwerden zu lindern.

Schmerzen im Hüftgelenk haben viele Ursachen, die am EVK ohne oder mit einer OP gut behandelt werden können. Im Falle eines Verschleißes, der Arthrose, hilft eines von vielen möglichen Implantaten. Die künstlichen Gelenke unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht. Welches für den Patienten das beste Implantat ist, wird in den Sprechstunden ausführlich geklärt.

Die Klinik für Orthopädie-, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie ist ein zertifiziertes EndoProthetikZentrum (EPZ). Mit diesem Zertifikat ist gewährleistet, dass am EVK künstliche Gelenke nach den neuesten wissenschaftlichen Leitlinien und nach vorgegebenen Behandlungspfaden eingebaut werden. Zwei weitere wichtige Voraussetzungen für das Zertifikat: Jeder behandelnde Arzt muss mindestens 50 künstliche Gelenke pro Jahr implantieren und alle an der Behandlung des Patienten beteiligten Einrichtungen wie zum Beispiel die Physiotherapie sind von vornherein eingebunden.

Um auf die unterschiedlichen körperlichen Voraussetzungen der Patienten gut eingehen zu können, kommen verschiedene Hüftprothesen zum Einsatz: Kurzschaft, Standardschaft, oder Langschaft. Auch bei der Verankerungsform gibt es zwei Varianten: zementfrei (Implantat klemmt und wächst fest) oder zementiert im Knochen verankert. Die verschiedenen Hüftkopfgrößen erlauben unterschiedliche Beweglichkeit. Und es werden moderne Gleitpaarungen (Polyethylen, Metall, Keramik) verwendet. „Auch bei Verschleißerscheinungen der ersten Hüft-Total-Endoprothesen kann man das Implantat durch ein Neues ersetzen“, sagt Dr. Schuler.

Weitere Information unter Tel. 02202/122-7300 und evk-gesund.de.