Medizinische Versorgung
Gastroenterologie und Allgemeine Innere Medizin

Abteilung

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,

herzlich willkommen auf der Seite der Klinik für Innere Medizin und Gastroenterologie des Evangelischen Krankenhauses Bergisch Gladbach. Hier finden Sie Informationen zu unserer Abteilung, dem gesamten Team und natürlich zu unserem Leistungsspektrum. 

Der Schwerpunkt unserer Abteilung liegt in der  Diagnostik, Therapie und Prävention von Erkrankungen des Magens (abstammend vom griechischen Wort gaster) und des Darms (abstammend von griechischen Wort ènteron) sowie den damit verbundenen Organen Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse.
 

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Leistungen und Schwerpunkte

Wir diagnostizieren und therapieren Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, der Leber, der Galle sowie der Bauchspeicheldrüse. Dafür setzen wir u.a. die fünf grundsätzlich bedeutendsten Untersuchungsmethoden in diesem Bereich ein: Magenspiegelung (Gastroskopie), Darmspiegelung (Koloskopie), Ultraschall (Sonografie, ein bildgebendes Verfahren von außen), Endosonografie (ein bildgebendes Verfahren von innen) und die Spiegelung der Gallengänge sowie der Bauchspeicheldrüse (ERCP).

Gegenwärtig behandeln wir in unserer Abteilung im EVK rund 2000 stationäre und 2.500 ambulante Fälle pro Jahr.

Ein besonderes Leistungsmerkmal unsere Abteilung ist dabei die enge Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern. Dazu gehören neben den weiteren EVK-Fachabteilungen auch die umliegenden Facharztpraxen sowie benachbarten Krankenhäuser. So schaffen wir für Sie ein übergreifendes Magen-Darm-Zentrum. Wir sind Teil des Tumorzentrums Rhein Berg e.V. so dass Sie bei Tumorerkrankungen umfassend betreut sind: von der Vorsorge und Früherkennung über die Therapie bis zur Nachsorge. Mit dem klaren Ziel, dass Sie sich bei uns wohlfühlen und es Ihnen bald wieder besser geht.

Refluxzentrum/Funktionsdiagnostik

Sodbrennen entsteht durch Rückfluss (Reflux) von Mageninhalt in die Speiseröhre. Es ist eine Volkskrankheit und kann in der Regel gut behandelt werden. In den Fällen, in denen die Diagnose nicht sicher ist oder es zum Therapieversagen kommt, ist es wichtig und sinnvoll, eine sehr differenzierte Diagnostik durchzuführen, um andere Ursachen auszuschließen, vor allem vor minimal-invasiven operativen Therapieverfahren. Seltene Erkrankungen wie z.B. eine Motilitätsstörung sollten ausgeschlossen werden.

Bei uns werden die Untersuchungen (Gastroskopie, 48h-pH-Metrie, hochauflösende Manometrie und Impedanzmessung) durch erfahrene Gastroenterologen durchgeführt. Dann erfolgt die ausführliche Beratung nach interdisziplinärer Diskussion mit den Kollegen (Chirurgie, Radiologie, Pneumologie).

Auch neue Methoden wie z.B. das EndoStim Verfahren (elektrische Stimulation des unteren Verschlussmuskels der Speiseröhren) sind bei uns möglich.

Die Magenspiegelung (Gastroskopie)

Bei der Gastroskopie werden mit Hilfe eines Schlauches (Endoskop) die Speiseröhre, der Magen und der Zwölffingerdarm untersucht. Der Schlauch ist flexibel und die Spitze des Gerätes steuerbar, sodass die Untersuchung äußerst schonend abläuft. Über den Mund wird das Endoskop (9 Millimeter Durchmesser) über die Speiseröhre und den Magen bis in den Zwölffingerdarm vorgeschoben. Am Ende des Schlauches befinden sich eine Lichtquelle und eine Kamera. Die von ihr aufgenommenen Bilder werden auf einem Monitor wiedergegeben und gespeichert

Einige Tage vor der Untersuchung klären wir im Rahmen eines gemeinsamen Informations-/ Aufklärungsgespräches alle Fragen für den Termin. Dazu gehört zum Beispiel, ob Sie eine „Schlafspritze“ (Sedierung) erhalten möchten oder „nur“ ein betäubendes Rachenspray. Die Untersuchung selbst dauert dann üblicherweise 10-15 Minuten.

Im Anschluss an die Untersuchung werden Sie liegend in unseren Überwachungsbereich geschoben, wo Sie sich in Ruhe erholen können. Dies dauert in der Regel 30 Minuten. Auch in dieser Zeit passen wir gut auf Sie auf und behalten alles im Blick.

Im Rahmen des dann folgenden Abschlussgespräches erklären wir Ihnen den Befund und geben Ihnen den Bericht für Ihren Hausarzt mit. Falls die Untersuchung ohne Beruhigungsspritze durchgeführt wurde, können Sie direkt nach Hause gehen beziehungsweise auch Auto fahren; andernfalls müssen Sie sich bitte unbedingt abholen lassen.

Die Darmspiegelung (Koloskopie)

Bei der Koloskopie wird mit Hilfe eines Schlauches (Endoskop) der rund 100 Zentimeter lange Dickdarm über den After bis in den Übergang Dickdarm zum Dünndarm untersucht. Der 12 Millimeter dicke Schlauch ist flexibel und die Spitze des Gerätes steuerbar, sodass die Untersuchung äußerst schonend abläuft.  Am Ende des Schlauches befinden sich eine Lichtquelle und eine Kamera. Wir benutzen in der Endoskopie nur C02 Gas (und nicht Luft), das ist sehr schonend. Die von ihr aufgenommenen Bilder werden auf einem Monitor wiedergegeben und gespeichert Auffälligkeiten (z.B. Polypen) entfernen wir dabei mit einer kleinen Zange oder einer Elektroschlinge – damit das Gewebe anschließend noch untersucht werden kann. Das ist für Sie schmerzfrei.

Einige Tage vor der Untersuchung klären wir im Rahmen eines gemeinsamen Informations-/ Aufklärungsgespräches alle Fragen für den Termin. Dazu gehört zum Beispiel, ob Sie eine „Schlafspritze“ (Sedierung) erhalten möchten oder noch Medikamente absetzen müssen. Die Untersuchung selbst dauert dann üblicherweise 20-30 Minuten.

Im Anschluss an die Untersuchung werden Sie liegend in unseren Überwachungsbereich gefahren, wo Sie sich in Ruhe erholen können. Dies dauert in der Regel 30 bis 40 Minuten. Auch in dieser Zeit passen wir gut auf Sie auf und behalten alles im Blick.

Im Rahmen des dann folgenden Abschlussgespräches erklären wir Ihnen den Befund und geben Ihnen den Bericht für Ihren Hausarzt mit. Falls die Untersuchung ohne Beruhigungsspritze durchgeführt wurde, können Sie direkt nach Hause gehen, beziehungsweise auch Auto fahren; andernfalls müssen Sie sich bitte unbedingt abholen lassen.

Download: Weiterführende Informationen 

Die Ultraschalluntersuchung von innen (Endosonografie)

Bei der Endosonografie wird das bildgebende Verfahren des Ultraschalls (Sonografie) mit der Möglichkeit, der Untersuchung von innen – der Endoskopie – kombiniert. Gegenüber der Ultraschalluntersuchung durch die Hautoberfläche hat dieses Verfahren den Vorteil, dass hierdurch das Zielorgan näher am Ultraschallkopf liegt und dadurch schärfer und genauer dargestellt, beziehungsweise seine Darstellung überhaupt erst möglich wird. Außerdem kann Gewebe in tiefliegenden Regionen (z.B. Bauchspeicheldrüse) entnommen werden.

Die Endosonografie ist ein häufig von uns angewandtes Verfahren zur Untersuchung der Speiseröhre, des Magens, der Bauspeicheldrüse und der Gallenwege. Auf diesem Gebiet sind wir sehr erfahren.

Einige Tage vor der Untersuchung klären wir im Rahmen eines gemeinsamen Informations-/ Aufklärungsgespräches alle Fragen für den Termin. Dazu gehört zum Beispiel die „Schlafspritze“ (Sedierung), die für diese Untersuchung immer erforderlich ist und ggf. Voruntersuchungen. Die Untersuchung selbst dauert dann üblicherweise 20-30 Minuten.

Im Anschluss an die Untersuchung werden Sie liegend in unseren Überwachungsbereich geschoben, wo Sie sich in Ruhe erholen können. Dies dauert in der Regel 30 bis 40 Minuten. Auch in dieser Zeit passen wir gut auf Sie auf und behalten alles im Blick.

Meist ist diese Untersuchung eine stationäre Leistung. Nur im Ausnahmefall können Sie im Anschluss nach Hause, dies wird mit Ihnen vorher besprochen.

Die Ultraschalluntersuchung (Sonografie)

Mit der Sonografie der Bauchorgane lassen sich zahlreiche Erkrankungen von Leber, Milz, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse, aber auch der Nieren, der Harnblase und anderer Organe des Bauchraumes frühzeitig von außen erkennen. Die Untersuchungen laufen völlig beschwerdefrei ab. 

Ein weiterer Vorteil gegenüber dem häufig verwendeten Röntgen besteht in der Unschädlichkeit der eingesetzten Schallwellen. Auch sensible Gewebe – wie sie zum Beispiel Ungeborene im Mutterleib haben – werden in keiner Weise beschädigt.

Wir haben ebenfalls die Möglichkeit, gezielt ultraschallgesteuert Gewebe zu entnehmen (Punktionsschallkopf). Außerdem können wir mit Kontrastmitteln besondere Regionen (z.B. Leber) und den Blutfluss detailreich und hochauflösend darstellen (Kontrastmittel-Sonografie).

Die Darstellung der Gallengänge und der Bauchspeicheldrüse (ERCP)

Bei der ERCP werden mit Hilfe eines speziellen Endoskops die Gallengänge und die Bauchspeicheldrüse untersucht. Der Schlauch ist flexibel und die Spitze des Gerätes steuerbar, sodass die Untersuchung äußerst schonend abläuft. Über den Mund wird das Endoskop (9 Millimeter Durchmesser) über die Speiseröhre und den Magen bis in den Zwölffingerdarm und der Mündungsstelle der Gallenwege vorgeschoben. 

Mittels eines drahtgeführten Katheters spritzen wir Kontrastmittel in den Gallengang, so dass durch die parallel durchgeführte Röntgendurchleuchtung die Gänge sichtbar werden. So können wir eventuelle krankhafte Veränderungen, z.B. Gallensteine oder Engstellen, erkennen und gegebenenfalls auch gleich durch einen kleinen Eingriff behandeln. Diese Untersuchung wird immer stationär und in „Sedierung“ durchgeführt.

Kleine Darmspiegelung (Sigmoidoskopie)

Wie bei der Koloskopie (große Darmspiegelung) wird mit einem flexiblen kleinfingerdicken Endoskop der Dickdarm über den After untersucht. Dabei wird das Endoskop über das Rectum (Mastdarm) bis ins Sigma (Krummdarm) über 30-40cm vorgeschoben. 
Zur Vorbereitung ist lediglich die Gabe eines Klistiers (Einlauf) zur Entleerung des letzten Abschnittes des Darms erforderlich, keine spezielle Diät wie bei der Vorbereitung zur Koloskopie. Eine Beruhigungsspritze ist ebenfalls unnötig. Indikationen: Durchfallerkrankungen, akute Darmblutungen, kurzfristige Kontrolle nach Polypektomie.

Dünndarmspiegelung (Kapselendoskopie)

Die Dünndarm-Kapselendoskopie ist eine Untersuchung des Dünndarms mit einer Videokapsel, die wie eine große Tablette geschluckt wird und den gesamten Verdauungstrakt passiert und auf natürlichem Weg wieder verlässt. Die Videokapsel besitzt eine Kamera, eine Lichtquelle, eine Batterie und einen Sender. Während der Passage durch den Darm schickt sie durchgehend Bilder an einen Rekorder, der mit einem Gürtel an Ihrer Taille befestigt ist.

Die Durchführung der Dünndarmkapselendoskopie erfolgt zur weiteren Abklärung von Blutungen aus dem Magen-Darm-Trakt, nachdem eine Magenspiegelung und eine Darmspiegelung durchgeführt wurden, die keine Blutungsursache darstellen konnten.

Ebenfalls besteht die Indikation zur Kapselendoskopie zur Diagnostik bei dem Verdacht auf eine chronisch entzündliche Darmerkrankung (Morbus Crohn), Diarrhoen oder abdomineller Schmerzen ohne Befund in der Magen- und Darmspiegelung. 
 
Vor der Untersuchung muss der Darm gereinigt werden, wie zur Darmspiegelung. Vor dem Schlucken der Videokapsel werden Klebesensoren auf Ihrem Bauch fixiert oder ein Gürtel angelegt. Über ein Kabel sind sie mit einem kleinen Datenrekorder verbunden, den Sie in einer kleinen Umhängetasche mit sich tragen. Danach wird die Kapsel mit ein wenig Wasser geschluckt.

Nach einer Stunde kann man über den Rekorder kontrollieren, ob die Kapsel den Magen verlassen hat. Falls sie sich im Dünndarm befindet, können Sie nach 2 Stunden wieder etwas essen.

Die Untersuchung ist nach ca. zehn bis zwölf Stunden beendet, spätestens wenn die Kapsel ausgeschieden wird. Die Sensoren werden entfernt und der Rekorder zur Auswertung gegeben. Danach erfolgt die zeitaufwendige Auswertung des erstellten Videos.
  
Komplikationen sind extrem selten. Ein Risiko besteht darin, dass die Kapsel in einer Engstelle „stecken bleibt“. Bei Morbus Crohn und Verdacht auf Engstellen nach Operationen kann evtl. eine selbstauflösende Probekapsel (Patencykapsel) gegeben werden oder ein MRT des Dünndarms erforderlich sein.

Die Gesetzlichen Krankenversicherungen tragen die Kosten der Durchführung einer Kapselendoskopie aktuell nur bei einer gastrointestinalen Blutung oder Anämie (Blutarmut) nach unauffälliger Magen- und Darmspiegelung. Zur Diagnostik einer entzündlichen Dünndarmerkrankung, Diarrhoen oder unklarer abdomineller Beschwerden bedarf es der schriftlichen Kostenübernahmeerklärung Ihrer Krankenkasse.

PEG (perkutane endoskopische Gastrostomie)

Bei Patienten mit Schluckstörungen durch z.B. einen Schlaganfall oder eine Tumorerkrankung, kann über einen kleinen Bauchschnitt mithilfe einer Magenspiegelung eine Ernährungssonde im Magen platziert werden, sodass Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme sichergestellt sind. Parallel hierzu kann die Nahrungsaufnahme auf natürlichem Weg erfolgen. Falls nach erfolgreicher Behandlung der Grundkrankheit die natürliche Nahrungsaufnahme wieder ausreichend möglich ist, kann die Sonde problemlos gezogen werden, es verbleibt lediglich eine ca. 0,5 cm messende Narbe auf der Bauchdecke.

Polypektomie (Polypentfernung)

Polyp bedeutet Geschwulst und besagt nichts über die Ursache oder Gutartigkeit der Schleimhautvorwölbung aus. Es werden z.B. hyperplastische von adenomatösen oder entzündlichen Polypen abgegrenzt. Von besonderer Bedeutung ist die Entfernung von adenomatösen Polypen, weil sie eine Wachstumstendenz aufweisen und sich nach Jahren zu einem bösartigen Tumor entwickeln können. Die Ursache für die Entstehung dieser Adenome ist bis heute nicht endgültig geklärt, jedoch gehören Rauchen, Kaffeegenuss, vermehrter Alkoholkonsum und Übergewicht, Fastfood Ernährung und eine genetische Disposition zu den Risikofaktoren.

Bei der Polypektomie wird die Geschwulst mit einer Drahtschlinge eingefangen und anschließend mittels Strom abgetrennt. Dieser Vorgang verursacht keine Schmerzen; der Strom bewirkt eine Verschorfung der Wundränder, sodass keine Blutung auftritt. Bei der Abtragung großer Polypen besteht ein geringes Risiko der Verletzung der Darmwand. Im ungünstigsten Fall kann ein Loch in der Darmwand entstehen, das häufig bereits endoskopisch wieder mit Metallclips verschlossen werden kann und nur selten im Anschluss eine Operation zur Übernähung der Verletzung erforderlich ist.

Mukosektomie (oder endoskopische Mukosaresektion=EMR) nennt man die Entfernung von flachen Polypen, die zunächst mit einer angefärbten Lösung unterspritzt werden und dann mit einer Schlinge ggf. in mehreren Teilen (piece meal) abgetragen werden.

Vollwandresektion (FTRD)

Manchmal können Polypen im Darm nicht mehr regulär endoskopisch abgetragen werden, weil sie vernarbt sind oder an einer ungünstigen Stelle liegen. In diesen Fällen muss in der Regel operiert werden. Mit dem FTRD (full thickness resection device) System gibt es jetzt die ganz neue innovative Möglichkeit einer kombinierten Vollwandresektion von Läsionen mit Verschluss und Durchtrennung des Gewebes in einem integrierten endoskopischen Vorgang. Damit können im Einzelfall Darmoperationen vermieden werden.

Blutstillung

Argonplasmakoagulation (APC)

Über den Arbeitskanal des Endoskops wird ein dünner Schlauch vorgeschoben, über den ionisiertes Argon (Edelgas) auf die blutende Schleimhaut gespritzt werden kann. Gleichzeitig wird ein elektrischer Funke an der Spitze des Schlauches erzeugt, der über den Gasstrahl auf die Schleimhaut gelenkt wird und hier durch die Wärmeentwicklung zu einer Verschorfung des Gewebes führt.

Blutstillung mit Pulver

Es wurden in den letzten Jahren mehrere Pulver entwickelt (z.B. EndoClot oder Hämospray), die endoskopisch mittels Katheter aufgetragen werden können und durch die Aktivierung von Gerinnungsfaktoren und Bildung eines Gels oder einer klebenden Schicht, zur Blutstillung eingesetzt werden können.

Blutstillung mit Metallclips

Bei lokalisierten Blutungen, Gefäßstümpfen und vor allem spritzenden Blutungen werden häufig Metallclips eingesetzt. Diese können über den Arbeitskanal des Endoskops in den Magen oder Darm vorgebracht werden, um die Blutung zu stillen.
Bei größeren Geschwüren können kleine „Bärenkrallen“ (OTSC Clips) zum Einsatz kommen.

Diabetes Therapie und Schulung

Eine optimale diabetologische Betreuung trägt maßgeblich sowohl zu einer Verkürzung Ihres Krankenhausaufenthaltes als auch zur Verringerung der Wahrscheinlichkeit von zusätzlich auftretenden Komplikationen bei. Daher ist es unser vorrangiges Ziel, Sie optimal im Umgang mit Diabetes mellitus – umgangssprachlich Zuckerkrankheit – zu schulen. Mit Ihnen zusammen entwickeln wir eine auf Ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Therapie.

Selbstverständlich behandeln wir auch schwere Erscheinungsformen, die einen längeren Krankhausaufenthalt erfordern. Dazu gehören zum Beispiel Erkrankungen der Nieren, des Herzens und der Gefäße. Dafür arbeiten wir aufs Engste mit unseren Kollegen aus den Fachbereichen der Kardiologie, Gefäßchirurgie und Nephrologie zusammen.

Geriatrie/Altersmedizin

Durch die fachärztliche Expertise zweier Oberärztinnen ist eine ganzheitliche Behandlung hochbetagter, multimorbider Patienten möglich. Ein Team aus Geriaterinnen, Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden, Psychologen, geschultem Pflegepersonal und Sozialarbeitern kümmert sich um diese Patienten mit dem Ziel der Verbesserung der Mobilität, Lebensqualität und Autonomie.


Informationen für Ärzte und Zuweiser

Als zuweisender Arzt finden Sie hier zusätzlich weiterführende Informationen.

Untersuchungsmethodiken

Gastroskopie mit

  • Helicobacter Schnelltest
  • Laktaseschnelltest
  • Biopsieentnahme für Histologien
  • Polypektomie
  • Botoxinjektionen z.B. in den Pylorus bei Magenentleerungsstörungen
  • Chromoendoskopie und Überwachung bei Barrettösophagus
  • Therapie von Blutungen aller Art (Injektionen, Clipapplikation, Pulver, APC)
  • Fremdkörper-/ Bolusentfernung
  • Ösophagusvarizenbanding und -sklerosierung
  • Ernährungssondenanlagen bis ins Jejunum
  • Ballondilatation von Engstellen und/oder bei Achalasie
  • Bougierung von Stenosen
  • Metallstentanlagen (SEMS) bei benignen und/oder maligen Stenosen und Tumoren

PEG und Jet-PEG Anlagen mittels Durchzugsmethode oder Direktpunktionsmethode

Coloskopie mit

  • Biopsienentnahme für Histologien
  • Polypektomie per Schlinge
  • Mukosektomie (EMR)
  • Polypenentfernung via piece-meal bei großen flachen Läsionen
  • Chromoendoskopie 
  • Überwachung von CED Patienten
  • Therapie von Blutungen jeglicher Art (Injektionen, Clipapplikation, Pulver, APC)

Sigmoidoskopie/Rektoskopie

Proktoskopie incl. Hämorrhoidenbehandlung

Endosonografie (radial) von Ösophagus und/oder Magen

  • Staging bei Ösophaguskarzinom und Magenkarzinom
  • Beurteilung von submukösen RF zur Differenzierung
  • Beurteilung von therapieresistenten Ulcera 
  • Beurteilung von Polypen vor Entfernung

Endosonografie (planar)

  • Ausschluss präpapillärer Konkremente im DHC
  • Ausschluss Papillenkarzinom
  • Beurteilung und Punktion von Pankreasläsionen
  • Beurteilung und Punktion von Pankreaszysten
  • Ausschluss chron. Pankreatitis
  • Punktion und Drainage von Pankreaspseudozysten und/oder Nekrosen bei Pankreatitis

ERCP mit

  • Darstellung der Gallen- und Pankreasgänge
  • Papillotomie
  • Steinextraktion mit Ballon und/oder Körbchen
  • Stentanlage (Kunststoff) in den Gallengang/Pankreasgang
  • Metallstentanlage (SEMS, gecovert/ungecovert) bei benigen/malignen Stenosen
  • Bürstenzytologie bei unklaren Stenosen
  • Anlage von nasobiliären Sonden bei schwerer Cholangitis

Dünndarmkapselendoskopie zum Ausschluss einer mittleren GI-Blutung z.B. bei  Angiodysplasien, M. Crohn, einer NSAR Enteritis, einem blutenden Meckeldivertikels, Dünndarmdivertikeln etc.

Sonografie von

  • ges. Abdomen incl. Aszitespunktion (diagnostisch/therapeutisch)
  • Schilddrüse
  • abdominellen Gefäßen
  • Pleura incl. Punktion/Drainage
  • Leber incl. Punktion (Blindpunktion und gezielte Punktion von Läsionen)
  • KM- Sonografie: Kontrastverstärkter Ultraschall mit SonovueR zur Differenzierung von fokalen Läsionen meist in der Leber bei unklaren Raumforderungen
    Funktionsdiagnostik

Funktionsdiagnostik

  • 48h kabellose Kapsel-pH-Metrie und kathetergesteuerte Impedanz und pH-Metrie-Messung zur differenzierten Diagnostik bei gastroösophagealer Refluxerkrankung
  • High-Resolution Manometrie des Ösophagus bei  Verdacht auf Motilitätsstörung und Diagnostik bei Dysphagie

 


Weitere Information zum Herunterladen

Wissenswertes über das Thema Gastroenterologie im EVK finden Sie in den folgenden Dokumenten zum Herunterladen. Sollten Sie weitere Fragen haben oder Informationen wünschen, stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Klinikbroschüre Gastroenterologie
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Kooperationen

Damit wir Ihnen die bestmögliche Behandlung bieten können, müssen wir stets auf dem neuesten Stand des medizinischen Wissens sein und eng auch mit externen Fachleuten zusammenarbeiten. Zu diesen Zwecken kooperieren wir mit folgenden Institutionen:


Sprechzeiten

Der fundierte, gezielte Austausch mit Ihrem Arzt trägt maßgeblich zu einer präzisen Diagnostik und auf Ihre – medizinischen und menschlichen – Bedürfnisse maßgeschneiderten Therapie bei.

Des Weiteren besteht die Möglichkeit einer ambulanten Koloskopie, Sigmoidoskopie und Gastroskopie (KV-Ermächtigung).

Termine für Kassen- und Privatpatienten nur nach telefonischer Vereinbarung.

 


Kontakt

Vereinbaren Sie mit uns einen Termin.

Sekretariat
Tel: 02202 122 - 2150
Fax: 02202 122 - 2155
Mail: gastroenterologie@evk.de

Telefonisch erreichbar:
Montag, 7:30 bis 15:00 Uhr
Dienstag, 7:30 bis 16:00 Uhr
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Donnerstag, 7:30 bis 17:00 Uhr
Freitag, 7:30 bis 14:00 Uhr