Wie lässt sich Brustkrebs frühzeitig erkennen und wie fühlt sich eine auffällige Veränderung in der Brust eigentlich an? Antworten darauf gibt das Team des Brustzentrums am Evangelischen Klinikum Bergisch Gladbach am kommenden Samstag, 10. Oktober, von 10 bis 13 Uhr in der RheinBerg Galerie. Anlass ist der internationale Brustkrebsmonat Oktober, auch „Pinktober“ genannt.
Im Mittelpunkt der Aktion stehen Vorsorge und Früherkennung. Das Ärzteteam des Brustzentrums erklärt unter anderem, worauf Frauen bei der Selbstabtastung der Brust achten können. An einem speziellen Brustsimulator können Interessierte unter fachkundiger Anleitung selbst ausprobieren, wie unterschiedliche Veränderungen im Brustgewebe ertastet werden können.
Darüber hinaus informiert das Team über die Angebote rund um die Begleitung von Brustkrebspatientinnen. Vorgestellt werden unter anderem die Frauenselbsthilfe Krebs Bergisch Gladbach und das Patientinnen-Café des Brustzentrums. Auch das Herzkissen-Projekt ist Teil der Aktion. Interessierte erhalten vor Ort beispielsweise ein Schnittmuster und eine Nähanleitung, um selbst ein Herzkissen für Brustkrebspatientinnen anzufertigen. Ergänzend stehen zahlreiche Informationsmaterialien zum Mitnehmen bereit.
Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Auch Männer können, wenn auch deutlich seltener, an Brustkrebs erkranken. Eine Diagnose stellt für Betroffene und ihr persönliches Umfeld häufig nicht nur eine medizinische, sondern auch eine große persönliche Herausforderung dar.
Die Behandlung von Brustkrebs bildet deshalb einen wichtigen Schwerpunkt auf dem Gesundheitscampus Quirlsberg. Im Brustzentrum arbeiten die verschiedenen Fachdisziplinen des Evangelischen Klinikums eng zusammen und werden dabei durch ein Netzwerk externer Kooperationspartner ergänzt. So werden Patientinnen von der Diagnostik über die Therapie bis hin zur Nachsorge und weiteren Begleitung umfassend betreut.
Der Oktober steht weltweit im Zeichen der pinken Schleife. Der sogenannte Pinktober macht auf Brustkrebs aufmerksam und soll das Bewusstsein für Vorbeugung, Früherkennung, Erforschung und Behandlung der Erkrankung stärken. Mit der Aktion in der RheinBerg Galerie möchte das Brustzentrum dazu beitragen, das Thema stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und insbesondere für die Bedeutung der Früherkennung zu sensibilisieren.
Text: Daniel Beer

